Unter den Treppen des Schlosses

Verborgen unter der monumentalen Eingangstreppe von Château Morreau liegen zwei identische Weinkeller: Les Caves Jumelles.

Diese gemauerten Gewölbe wurden zusammen mit dem Schloss im Jahr 1895 erbaut und erstrecken sich unter dem Vorplatz und der großen Eingangshalle.

Zwischen den hunderten Weinfächern sind heute noch originale Bleistiftinschriften sichtbar:

  • Saint-Émilion 1934
  • Médoc 1937
  • Bages 1926
  • Vin Blanc

Namen, Jahreszahlen und Pfeile erzählen die Geschichte der Weine, die hier vor fast einem Jahrhundert gelagert wurden.

Eine lebendige Zeitkapsel

Was diese Keller so besonders macht, sind nicht nur die Gewölbe oder die Backsteinarchitektur.

An verschiedenen Pfeilern sind noch immer die originalen Notizen der Menschen sichtbar, die hier zwischen den beiden Weltkriegen arbeiteten.

Ihre Handschrift ist heute, fast hundert Jahre später, immer noch lesbar.

Jede Markierung bildet ein kleines Stück des verschwundenen Weinlogbuchs des Schlosses.

Vom Keller zu Tisch

Die Weine, die heute in der Bar und im Restaurant von Château Morreau ausgeschenkt werden, haben ihren Ursprung in einer jahrhundertealten Tradition der Gastfreundschaft.

Les Caves Jumelles erinnern daran, dass Wein hier schon immer mehr als nur ein Getränk war.

Er war ein fester Bestandteil des Lebens auf dem Anwesen.

Les Caves Jumelles du Château

Ein verborgenes Kapitel von Château Morreau.

Die originalen Inschriften

Bleistiftnotizen, die noch auf den ursprünglichen Weinfächern des Schlosses sichtbar sind.

InscriptieJaarStatus
Médoc1932Leesbaar
Saint-Émilion1934Leesbaar
Saint-Émilion1937Leesbaar
Vin Blanc-Leesbaar
Château Chevrier-Leesbaar
Wolff1938Leesbaar
Bages / Lynch-Bages ?1926Gedeeltelijk leesbaar
Vieux Château Certan-Leesbaar